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Vogelmiere Öl

Vogelmiere Öl ist sehr einfach herzustellen, man benötigt hierfür ein kleines Glas, füllt es zu 1/3 mit frischer zerkleinerter Vogelmiere und giesst anschliessen Sonnenblumen oder Olivenöl darüber. Das ganze 2 Wochen lang stehen lassen 1 mal täglich schütteln. Danach gut abseihen und in dunklen Flaschen kühl aufbewahren. Lindert Juckreiz, Insektenstiche, Ekzeme, hilft bei der Wundenheilung oder leichten Verbrennungen.

Vogelmiere Salbe

Diese Salbe ist sehr einfach herzustellen und wird bei Schuppenflechte, Ekzemen, Wunden und Hautproblemen eingesetzt.

Man benötigt:

50g Schweineschmalz
8 g frische Vogelmiere

Das Schweineschmalz in einen kleinen Topf auf kleiner Flamme zu schmelzen bringen, die Vogelmiere nun hinein geben und das ganze gut eine halbe Std. auf sehr kleiner Flamme köcheln. Die Miere darf nicht frittieren! Das ganze abkühlen lassen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag das ganze nochmals erwärmen. Das ganze leicht abkühlen lassen und durch ein Sieb in einen Tiegel oder Glas abfüllen. Im Kühlschrank gelagert hält die Salbe gut ein Jahr.

Spitzwegerich das natürliche Antibiotikum

spitzwegerich
Spitzwegerich ist seit altersher als Hustenpflanze bekannt, im Mittelalter wurde jede Art des Hustens mit Spitzwegerich bekämpft. Dieses Jahr wurde der Spitzwegerich zur Heilpflanze des Jahres 2014 gewählt. Gesammelt werden die Blätter von Mai bis in den August hinein, aber auch in der Küche findet der Spitzwegerich seine Verwendung. Er eignet sich als Wildgemüse in Salaten, Quark, Kräuterbutter und Suppen. Aber auch bei der Wundheilung eignet sich der zerquetschte Spitzwegerich sehr gut. Durch die antibiotische Wirkung schützt er Wunden vor Infektionen. Spitzwegerich findet man meist an Wegesrändern, die Blätter sollten zügig trocknen da es sonst zu schwarzen Flecken kommen kann. Am besten die Blätter auf eine Schnur fädeln und trocken aber luftig aufhängen.

Heilweirkung:

Wunden

Husten

Bronchitis

Raucherhusten

schleimlösend

blutstillend

antibakteriell

harntreibend

entzündungshemmend

Afterjucken

Durchfall

Magenschleimhautentzündung

Ekzemen

Insektenstichen

Halsentzündung

Leberschwäche

Blasenentzündung

Ödeme

leichte Verbrennungen

Keuchhusten

Lungenentzündung

Soor

Verstopfung

wirkt zusammenziehend

Der Hustenstiller – Geflecktes Lungenkraut

Lungenkraut Das gefleckte Lungenkraut wurde schon im Mttelalter erfolgreich bei Husten und Lungenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen verabreichte diese Pflanze hauptsächlich bei Lungenleiden in Form von Wein. Durch den hohen Gehalt von Schleimstoffen wirkt das Lungenkraut beruhigend bei jeder Art von Husten und ebenfalls bei Halsweh. Sammeln kann man die Blüten von März bis in den Mai hinein. Die Blüten eignen sich aber auch hervorragend in der Küche. In Bayern nutzte man die Pflanze für das Lungenbier um den Husten zu vertreiben.

Heilwirkung:

Magen und Darmbeschwerden

Lungenleiden

Husten aller Art

Halsschmerzen

Furunkel (hier als Umschlag)

Akne

Ekzemen

Harnwegsentzündungen

Nierenentzündungen

Darmentzündungen

entzündungshemmend

Durchfall

Erkältung

Heisserkeit

hilft bei schlecht heilenden Wunden

entschlackt

Hämorrhoiden

Achtung innerlich das Lungenkraut nicht länger als zwei Wochen anwenden, da es leberschädigend ist!

Huflattich die Pionierpflanze

Huflattich
Sobald der Schnee geschmolzen ist, findet man an den Wegrändern den Huflattich. Mit seinen leuchtend gelben Blüten lockt er die ersten Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und erfreut unser Herz nach den langen dunklen Wintertagen mit Freude. Als Pionierpflanze bezeichnet man den Huflattich, weil er den Boden für seine Nachfolger erobert und ihn verdichtet. Er besiedelt als erstes brachligendes Gelände, an Baustellen, Strassenrändern oder Schutthalten. Früher bezeichnete man den Frühblüher als Wetterpflanze, da er die Sonne liebt und bei schlechtem Wetter seinen Kopf senkt und die Blüten schliesst. In der Heilkunde hat er als Hustenmittel eine besondere Bedeutung. Noch heute wird er als Hustentee eingesetzt. Die Huflattichblätter waren früher ein Symbol für den Apothekerstand und hing über jeder Apotheke.
Die Blütezeit findet von Februar bis April statt.

Heilwirkung:

Schleimlösend

Antibakeriell

Schweisstreibend

Fieber

Husten

Blutstillend

Asthma

Raucherhusten

Erkältung

Heisserkeit

Bronchitis

Brustfellentzündung

Pickel

Furunkel

Kehlkopfentzündung

Darmentzündung

Durchfall

schlecht heilende Wunden (Frische Blätter)

leichte Verbrennungen

Frühjahrsmüdigkeit

Stoffwechselanregend

Ohrenentzündung

Augenentzündung

geschwollene Beine und Füsse

Venenleiden

rheumatische Gelenkbeschwerden

Geschwüre (Verwendung von frischen Blättern )

Ausschlag (Verwendung von frischen Blättern )

Wichtig: Huflattich Tee sollte nie länger als 4 Wochen im Jahr getrunken werden, da er toxische Inhaltsstoffe besitzt.
Schwanger und Stillende sollten auf den Lattichtee verzichten!

Hamamelis Salbe und Creme

Man benötigt für die Salbe folgendes:

3 Gramm Bienenwachs (gereinigt)
20 Tropfen Hamamelis Tinktur
50 ml Hamamelis Öl

Das Öl wird mit dem Bienenwachs in einem Topf im Wasserbad erhitzt, die Tinktur unter rühren nun hinzu geben. Das ganze in ein vorbereitetes Glas geben und bis zum erkalten gut durch rühren, damit sich das ganze gut verbinden kann. Fertig ist die Hamamelis Salbe, kühl aufbewahren!

Hamamelis Creme

3 Gramm gereinigtes Bienenwachs
15 Gramm Lanolin
30 ml Hamamelis Tinktur und
30 ml Hamamelis Öl

Das Öl, Bienenwachs und das Lanolin im Wasserbad schmelzen lassen, dabei gur rühren. Ist alles geschmolzen gibt man die Tinktur hinzu, wichtig hierbei wieder gut rühren damit sich alles gut verbinden kann. Die abgekühlte Creme in ein Glas füllen und fertig.

Anzuwenden bei:

Ekzemen
wunder Haut
wunder Babypo
Juckreiz
Wunden
leichte Verbrennungen

Die Zaubernuss – Hamamelis

Zaubernuss
Die Zaubernuss im lateinischen Hamamelis ist der erste Frühblüher im Lande. Wenn andere Pflanzen noch im Winterschlaf liegen, zaubert uns diese Pflanze die ersten gelben Tupfer in die graue Natur. Die Ureinwohner Nordamerikas nutzten dies Pflanze zur Wundheilung bei Tumoren oder Augenverletztungen. Den Namen Zaubernuss erhielt sie, weil sie weit vor der Blüte die kleinen braunen Samen durch einen lauten Knall davon schleudert. Gesammelt wird die Rinde im Frühjahr und die Blätter im Herbst. Die Dosierung findest du hier

Heilwirkung:

astringierend

After jucken

Venenleiden

Ekzemen

Neurodermitis

Wunden

wunde Babyhaut

Entzündungen

entzündete Mundschleimhaut

tockene Haut

Gebärmuttervorfall

Dammschnitt

Kopfschuppen

Krampfadern

Durchfall

Analfissuren

geschwollene Füsse

Gebärmutter Rückbildung

Zahnfleischentzündung

Rachenentzündung

Unreiner haut

Akne

Angewendet wird die Zaubernuss innerlich als Tee, äusserlich als Tinktur, Salbe, Gesichtswasser, Kompressen oder Bäder.