Mythen des Frauenmantels

      Keine Kommentare zu Mythen des Frauenmantels

Den Frauenmantel nennt man in der Mundart auch Gänsefuß, Mantelkraut, Gänsegrün, Herrgottskraut, Menneck, Taufänger, Silbergraut, Marienkraut, Regendächle, Zinäugl oder Frauenkraut. Lateinisch Alchemilla weil die Alchemisten die Tautropfen auf dem Blättern als Himmels Wasser verwendeten.Die Kelten sammelten das Tauwasser und benutzen es zu Ritualzwecken. Der Frauenmantel ist der Göttin Freya geweiht. Junge Mädchen wuschen ihr Gesicht um Unreinheiten vorzubeugen. Hebammen verwendeten den Tee indem sie ihn mit Met mischten und verabreichten ihn als Wochenbetttrunk. Im Mittelalter glaubte man das die Tautropfen Tränen von Engel wären, welche nachts die Menschheit beweinten und sich Tags über unter den schützenden Blättern des Frauenmantels versteckten. Feen sollten auch im Frauenmantel wohnen und da sie dem weiblichen Geschlecht wohlgesonnen waren gaben se dem Frauenmantel heilende Kräfte gegen jedes Frauenleiden. Der Name Marienkraut kommt daher, das der Frauenmantel keine Befruchtung für den Samen benötigt. Die zerstossenen Blätter benutzte man um den Busen zu straffen und um Sommersprossen zu entfernen.Heilkundige Frauen sammelten diese Pflanze nur bei abnehmenden Mond.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.