Archiv für den Monat: September 2013

Frauenmantel in der Anwendung

Dosierung und Anwendung:

Tee

3 Teelöffel auf eine Tasse heisses Wasser das ganze 5 Minuten ziehen lassen
Täglich 2 Tassen warm trinken

Gurgelwasser

100g getrocknetes Kraut mit 1l kochenden Wasser 2 Minuten kochen und 10 Minuten ziehen lassen.

Kaltaufguß

Einige frische Blätter mit kalten Wasser mehrere Stunden ansetzen

Badezusatz

4 Löffel frische oder getrocknete zerkleinerte Blätter mit 1 Liter heissen Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen und ins Badewasser geben

Mythen des Frauenmantels

Den Frauenmantel nennt man in der Mundart auch Gänsefuß, Mantelkraut, Gänsegrün, Herrgottskraut, Menneck, Taufänger, Silbergraut, Marienkraut, Regendächle, Zinäugl oder Frauenkraut. Lateinisch Alchemilla weil die Alchemisten die Tautropfen auf dem Blättern als himmels Wasser verwendeten.Die Kelten sammelten das Tauwasser und benutzen es zu Ritualzwecken. Junge Mädchen wuschen ihr Gesicht um Unreinheiten vorzubeugen. Hebammen verwendeten den Tee indem sie ihn mit Met mischten und verabreichten ihn als Wochenbetttrunk. Im Mittelalter glaubte man das die Tautropfen Tränen von Engel wären, welche nachts die Menschheit beweinten und sich tagüber unter den schützenden Blättern des Frauenmantels versteckten. Feen sollten auch im Frauenmantel wohnen und da sie dem weiblichen Geschlecht wohlgesonnen waren gaben se dem Frauenmantel heilende Kräfte gegen jedes Frauenleiden. Der Name Marienkraut kommt daher, das der Frauenmantel keine Befruchtung für den Samen benötigt. Die zerstossenen Blätter benutzte man um den Busen zu straffen und um Sommersprossen zu entfernen.Heilkundige Frauen sammelten diese Pflanze nur bei abnehmenden Mond.

Frauenmantel oder auch Frauenkraut genannt

Frauenmantel Pflanze Frauenmantel trägt seinen Namen wegen der großen mantelförmigen Blätter. Vertreten ist diese Pflanze in ganz Europa bis hin nach Sibirien und zählt zu den Rosengewächsen. Angewendet wird das Frauenkraut nicht nur in der Frauenheilkunde sondern wirkt auf so manchen Bereich des Körpers wohltuend. Gesammelt wird das Kraut und die Blüte von Mai bis August und zwar nach dem Abtrocknen der Blätter. Die Blüten des Frauenmantels duften in den Abendstunden herrlich leicht nach Honig. Anwendung findet diese Pflanze äusserlich wie auch innerlich, als Umschläge oder Tee. Der Frauenmantel besitzt nicht nur Gerbstoffe sondern auch ein Pflanzenhormon welches dem des weiblichen Progesteron ähnelt und somit eine positive Wirkung auf Frauenleiden hat.Frauenmantelsud kann man wunderbar als Badezusatz verwenden.

Heilwirkung

blutreinigend

wundheilend

entzündungshemmend

beruhigend

krampflösend

blutstillend

harntreibend

Wechseljahrsbeschwerden

PMS

Nachtschweiss

Erkältung

Durchfall

Schlaflosigkeit

Kopfschmerzen

Gurgeln nach Zahnentfernung

Muskel und Gliederschmerzen

Frauenleiden

Asthma

Blähungen

Muttermilch fördernd

Weissfluss

Geschwüre

Menstruationsschmerzen

Zahnfleischentzündung

Halsschmerzen

eitrige Wunden

Fieber