Die Mistel als Zauberkraut

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Der Mistel wurde schon bei den Kelten eine enorme Zauberkraft zugesprochen, da sie zur Wintersonnenwende ihre weissen Früchte zeigt, musste die Mistel ein Bote der Götter sein und besondere magische Kräfte besitzen. Man sagt die Mistel soll unkontrollierbare negative Kräfte bannen, darum wurden Mistelzweige über Haustüren, Stalltüren und Scheunentüren gehängt. Trafen sich Feinde unter einer Mistel, so mussten sie sich umarmen und für 24 Stunden mussten die Waffen ruhen. Früher wurden Mistelzweige in den Brautkranz eingebunden, sie sollten der Braut Glück bringen und sie vor allem negativen bewahren. Die Mistel gilt auch als natürliches Potenzmittel, welches Blockaden aufheben sollte.
Viele Namen schmücken die Mistel, so nennt man sie Hexenkraut, Hexenbesen, Druidennest, Glückszweig, Donnerkraut oder auch Donnerkugel. All diese Namen kamen zustande, weil die Mistel weit oben in den Bäumen wächst. Die Mistel durfte nur mit goldener Sicherl am sechten Tage nach Neumond geschnitten werden.
Den Weihnachtsbrauch möchte ich auch erwähnen, Küssen unterm Mistelzweig. Aber nach jedem Kuss muss eine Beere entfernt werden, sind keine Beeren mehr vorhanden, ist es auch mit dem Küssen vorbei 😉

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