Mythologie über den Salbei

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Der Salbei war den alten Griechen schon im 4. Jahrhundert bekannt, dort wurde er als Geburtskraut geweiht und den Frauen bei der Niederkunft gereicht. Ebenso diente das Kraut zur Erfrischung der Gedanken, zum erlangen von Erkenntnis und Zufriedenheit. Im 9. Jahrhundert zog die Salbeipflanze in Mitteleuropa ein der Abt Strabo schrieb 840 folgendes über den Salbei:

“Leuchtend blühet Salbei ganz vorn am Eingang des Gartens, Süss von Geruch, voll wirkender Kräfte und heilsam zu trinken. Manche Gebresten der Menschen zu heilen, erwies sie sich nützlich, Ewig in grünender Jugend zu stehen hat sie sich verdient. Aber sie trägt verderblichen Zwist in sich selbst: denn der Blumen Nachwuchs, hemmt man ihn nicht, vernichtet grausam den Stammtrieb, Lässt gierigem Neid die alten Zweige ersterben.”

 

Im Mittelalter nutzte man den Salbei um Hexen fern zu halten, dafür wurde ein Salbei Bündel an/neben die Haustüre gehängt. Man schrieb der Pflanze auch magische Kräfte zu, wie die Unsterblichkeit. 9 Salbeiblätter essen unter Beschwörungsformeln, vertreibt das Fieber und Dämonen. Ebenso soll er vor Blitzschlag und Verschreiungen helfen.

Redensarten:

„Wo der Salbei gedeiht, ist eine starke Frau im Hause“

„Hast du Salbei im Garten, kann der Tod noch lange warten“

Um schlechte Energien aus dem Haus zu treiben oder auch Geister, räuchere man das Haus gut mit Salbei durch.

 

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