Barbarazweige schneiden

Es ist ein altes Brauchtum am 4.Dezember Barbarazweige zu schneiden. Diesem Brauch liegt eine Legende zu Grunde, der heiligen Barbara sollen auf dem Weg ins Gefängnis Kirschzweige im Kleid hängen geblieben sein. Diese Zweige stellte Barbara ins Wasser und zum Tage ihrer Hinrichtung erblühten die Kirschzweige. Man schneide zum 4. Dezember Zweige von Kirschbäumen, Haselnuss, Zaubernuss, Birke oder Forsythie, wichtig ist dabei das alle Zweige Frost abbekommen haben. Sollte dies nicht der Fall sein, legt man sie einfach ins Gefrierfach. Die Stiele klopfen damit sie das Wasser besser aufnehmen können und an einem warmen Ort ins Wasser stellen. Bis heilig Abend sollten sie erblühen. Dies soll angeblich im neuen Jahr Glück bringen.

Die Zaubernuss – Hamamelis

Zaubernuss
Die Zaubernuss im lateinischen Hamamelis ist der erste Frühblüher im Lande. Wenn andere Pflanzen noch im Winterschlaf liegen, zaubert uns diese Pflanze die ersten gelben Tupfer in die graue Natur. Die Ureinwohner Nordamerikas nutzten dies Pflanze zur Wundheilung bei Tumoren oder Augenverletztungen. Den Namen Zaubernuss erhielt sie, weil sie weit vor der Blüte die kleinen braunen Samen durch einen lauten Knall davon schleudert. Gesammelt wird die Rinde im Frühjahr und die Blätter im Herbst. Die Dosierung findest du hier

Heilwirkung:

astringierend

After jucken

Venenleiden

Ekzemen

Neurodermitis

Wunden

wunde Babyhaut

Entzündungen

entzündete Mundschleimhaut

tockene Haut

Gebärmuttervorfall

Dammschnitt

Kopfschuppen

Krampfadern

Durchfall

Analfissuren

geschwollene Füsse

Gebärmutter Rückbildung

Zahnfleischentzündung

Rachenentzündung

Unreiner haut

Akne

Angewendet wird die Zaubernuss innerlich als Tee, äusserlich als Tinktur, Salbe, Gesichtswasser, Kompressen oder Bäder.