Schwarzer Rettich –Tinktur und Salbe

Die Tinktur lässt sich ganz leicht selbst herstellen. Den Rettich fein zerkleinern in eine Flasche Wodka oder Korn geben. 6-8 Wochen ziehen lassen, immer mal schütteln und fertig! Man kann allerdings auch die Rettichstücken einkochen lassen und dann mit Schnaps aufgiessen. Beide Varianten sind möglich. Hierbei lässt man das ganze 2 Wochen gären, sobald die klare Flüssigkeit oben schwimmt ist die Tinktur fertig.

Äusserlich anzuwenden bei:

Rheuma
Gicht
Gelenkschmerzen
Muskelkrämpfe
Muskelbeschwerden
Akne
Ekzeme
Verspannungen

Innerlich einige Tropfen täglich einnehmen, wirkt auch als Hustentropfen, sowie bei Blasenentzündung, Magenbeschwerden und Gallenbeschwerden.

Aus dem Rettich lässt sich auch eine Salbe herstellen. Hierfür nutzt man den eingekochten Rettich und gibt etwas Mandelöl und Bienenwachs hinzu. Das ganze wird erwärmt und gut gemischt und ist gut im Kühlschrank haltbar.
Anzuwenden bei Akne und Juckreiz auf der Haut.

Schwarzer Rettich Sirup gegen Husten

Geht ganz einfach und hilft bei Bronchitis, Katarrh, Erkältungskrankheiten und wirkt schleimlösend, auswurffördernd und antibakteriell.

Man benötigt:

1 schwarzen Rettich
5-6 Esslöffel Rohrzucker

Den Rettich am oberen Teil abschneiden, mit einem Löffel bis zur Hälfte aushöhlen eventuell vorher mit dem Messer einschneiden, den Rettichkegel klein schneiden und wieder einfüllen. Mit Zucker auffüllen und über Nacht stehen lassen. Den fertigen Sirup in ein Glas füllen und kühl stellen. Innerhalb von 3 Tagen aufbrauchen. Mehrmals täglich 1 Esslöffel einnehmen.