Kategorie-Archiv: Pflanze des Monats

Jeden Monat stelle ich eine besondere Pflanze vor.

Holunderblüten

holunderJetzt steht der Holunderbusch in voller Blütenpracht. Zeit um sich mit den duftenden weissen Blüten einzudecken. Um den Holunderbusch woben sich viele Sagen und Legenden. Doch schon zu früher Zeit war seine Heilwirkung weithin bekannt.Man nannte seine Heilkraft auch göttliches Heilmittel, da man den Holunder zu vielen Heilzwecken einsetzen konnte. Der Hollunderbusch gilt als zauberbaum in welchen ein mächtiger Geist wohnen soll

Heilwirkung:

schweißtreibend
abführend
harntreibend
entzündungshemmend
stärkung des Immunsystems
entgiftend
stoffwechselanregend
hilft bei Allergien
Fieber senkend
Rheuma
Gicht
Ekzemen
Husten
Erkältung
Nasennebenhölenentzündung
Angstzuständen
Depressionen
senkt Cholesterinspiegel
Stärkung für Nieren
Ischias
Magenkrämpfe
bei unreiner Haut (Dampfbad)
Gerstenkorn (Augenbad)
Schlafstörungen
geschwollene Füsse und Beine (Fussbad)
Blasenentzündung
Hexenschuss
Prellungen
leichte Wunden
Herpes
Sonnenbrand
Diabetes

Das Veilchen

DuftveilchenDer Frühling erwacht und mit ihm die ersten Frühblüher, darunter auch das Veilchen. Man findet es an Gartenzäunen, Waldrändern oder an Wiesenrändern. Erwähnt wurde die Heilwirkung des Duftveilchens schon in der Antike. In der Neuzeit geriet diese wunderschöne Pflanze mehr und mehr in Vergessenheit. Es besitzt nicht nur eine Heilweirkung, sndern ist in der Küche ebenfalls sehr beleibt. Es hat wirkt ausgleichend und stimmungsaufhellend.

Heilwirkung:

Husten
Bronchitis
Fieber
Halsentzündung
Gicht
Rheuma
Ekxemen
Hautschuppen
Kopfschmerzen
Migräne
Grippe
Angstzuständen
Pickel
Akne
Quetschungen
Blasenentzündung
Müdigkeit
Schlaflosigkeit
antibakteriell
schweisstreibend
schleimlösend
blutreinigend
harntreibend
erweichend
abschwellend
durchblutungsfördernd
Entzündungen der Mundschleimhaut
Milchschorf
Gürtelrose
Gesichtsrose
Keuchhusten
Brustentzündung
und sogar zur kosmetischen Körperpflege eignet sich das Veilchenöl

Vogelmiere klein und unscheinbar

VogelmiereJeden wird sie irgendwann im Leben einmal begegnet sein, ob im eigenen Garten, im Balkonkasten oder auf der Wiese. Mit ihren sternenförmigen Blüten bedeckt sie ganze Böden. Man verwendet sie nicht nur als Heilpflanze sondern auch in der Küche findet sie ihre Anwendung. Ernten kann man die Vogelmiere das ganze Jahr über, denn selbst unter Schnee ist sie verwendbar. Schwangere und Nierenkranke, sollten die Miere allerdings nicht verwenden!

Heilweirkung:

Husten lindernd

Blutreinigend

Schleimlösend

Harn treibend

Kühlend

Bei Ekzemen

Furunkel

Insektenstichen

Schuppenflechte

Neurodermitis

Rheuma

Gelenkentzündung

Pickel

Wunden

Frühjahrsmüdigkeit

Blähungen

Verstopfung

Spitzwegerich das natürliche Antibiotikum

spitzwegerich
Spitzwegerich ist seit altersher als Hustenpflanze bekannt, im Mittelalter wurde jede Art des Hustens mit Spitzwegerich bekämpft. Dieses Jahr wurde der Spitzwegerich zur Heilpflanze des Jahres 2014 gewählt. Gesammelt werden die Blätter von Mai bis in den August hinein, aber auch in der Küche findet der Spitzwegerich seine Verwendung. Er eignet sich als Wildgemüse in Salaten, Quark, Kräuterbutter und Suppen. Aber auch bei der Wundheilung eignet sich der zerquetschte Spitzwegerich sehr gut. Durch die antibiotische Wirkung schützt er Wunden vor Infektionen. Spitzwegerich findet man meist an Wegesrändern, die Blätter sollten zügig trocknen da es sonst zu schwarzen Flecken kommen kann. Am besten die Blätter auf eine Schnur fädeln und trocken aber luftig aufhängen.

Heilweirkung:

Wunden

Husten

Bronchitis

Raucherhusten

schleimlösend

blutstillend

antibakteriell

harntreibend

entzündungshemmend

Afterjucken

Durchfall

Magenschleimhautentzündung

Ekzemen

Insektenstichen

Halsentzündung

Leberschwäche

Blasenentzündung

Ödeme

leichte Verbrennungen

Keuchhusten

Lungenentzündung

Soor

Verstopfung

wirkt zusammenziehend

Beinwell für den Bewegungsapparat

Beinwell

Wie der Name schon vermuten lässt, dient Beinwell allerlei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Von Verstauchung bis hin zu Knochenbrüchen reicht sein Anwendungsgebiet. Beinwell liebt feuchte Gebiete und man findet diese Pflanze vermehrt an Flussläufen der feuchten Senken. Aus den Wurzeln stellt man tratitionell schon seit Jahrunderten eine Salbe her. Angewendet wir Beinwell nur äusserlich! Von der innerlichen Anwendung wird dringend abgeraten, da Beinwell Leberschädigungen und Leberkrebs hervor rufen kann!!

Heilwirkung:

schmerzstillend

blutreinigend

entzündungshemmend

kühlend

reizlindernd

Arthritis

Arthrose

blaue Flecken

Brandwunden

eiternde Wunden

Gicht

Rheuma

Schleimbeutelentzündung

Ekzeme

Schuppenflechte

Knochenbruch

offenes Bein

Krampfadern

Knochenhautentzündung

Quetschungen

Verstauchungen

Insektenstich

Spinnenstich

Verhärtete Milchdrüsen

Hautjucken

Hautschäden

Muskelkater

Narbenschmerzen

Sehnenscheidentzündung

Schnittwunden

Ischias

Nierenerkrankung

Verrenkung

Venenschmerzen

Der Hustenstiller – Geflecktes Lungenkraut

Lungenkraut Das gefleckte Lungenkraut wurde schon im Mttelalter erfolgreich bei Husten und Lungenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen verabreichte diese Pflanze hauptsächlich bei Lungenleiden in Form von Wein. Durch den hohen Gehalt von Schleimstoffen wirkt das Lungenkraut beruhigend bei jeder Art von Husten und ebenfalls bei Halsweh. Sammeln kann man die Blüten von März bis in den Mai hinein. Die Blüten eignen sich aber auch hervorragend in der Küche. In Bayern nutzte man die Pflanze für das Lungenbier um den Husten zu vertreiben.

Heilwirkung:

Magen und Darmbeschwerden

Lungenleiden

Husten aller Art

Halsschmerzen

Furunkel (hier als Umschlag)

Akne

Ekzemen

Harnwegsentzündungen

Nierenentzündungen

Darmentzündungen

entzündungshemmend

Durchfall

Erkältung

Heisserkeit

hilft bei schlecht heilenden Wunden

entschlackt

Hämorrhoiden

Achtung innerlich das Lungenkraut nicht länger als zwei Wochen anwenden, da es leberschädigend ist!

Huflattich die Pionierpflanze

Huflattich
Sobald der Schnee geschmolzen ist, findet man an den Wegrändern den Huflattich. Mit seinen leuchtend gelben Blüten lockt er die ersten Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und erfreut unser Herz nach den langen dunklen Wintertagen mit Freude. Als Pionierpflanze bezeichnet man den Huflattich, weil er den Boden für seine Nachfolger erobert und ihn verdichtet. Er besiedelt als erstes brachligendes Gelände, an Baustellen, Strassenrändern oder Schutthalten. Früher bezeichnete man den Frühblüher als Wetterpflanze, da er die Sonne liebt und bei schlechtem Wetter seinen Kopf senkt und die Blüten schliesst. In der Heilkunde hat er als Hustenmittel eine besondere Bedeutung. Noch heute wird er als Hustentee eingesetzt. Die Huflattichblätter waren früher ein Symbol für den Apothekerstand und hing über jeder Apotheke.
Die Blütezeit findet von Februar bis April statt.

Heilwirkung:

Schleimlösend

Antibakeriell

Schweisstreibend

Fieber

Husten

Blutstillend

Asthma

Raucherhusten

Erkältung

Heisserkeit

Bronchitis

Brustfellentzündung

Pickel

Furunkel

Kehlkopfentzündung

Darmentzündung

Durchfall

schlecht heilende Wunden (Frische Blätter)

leichte Verbrennungen

Frühjahrsmüdigkeit

Stoffwechselanregend

Ohrenentzündung

Augenentzündung

geschwollene Beine und Füsse

Venenleiden

rheumatische Gelenkbeschwerden

Geschwüre (Verwendung von frischen Blättern )

Ausschlag (Verwendung von frischen Blättern )

Wichtig: Huflattich Tee sollte nie länger als 4 Wochen im Jahr getrunken werden, da er toxische Inhaltsstoffe besitzt.
Schwanger und Stillende sollten auf den Lattichtee verzichten!

Die Zaubernuss – Hamamelis

Zaubernuss
Die Zaubernuss im lateinischen Hamamelis ist der erste Frühblüher im Lande. Wenn andere Pflanzen noch im Winterschlaf liegen, zaubert uns diese Pflanze die ersten gelben Tupfer in die graue Natur. Die Ureinwohner Nordamerikas nutzten dies Pflanze zur Wundheilung bei Tumoren oder Augenverletztungen. Den Namen Zaubernuss erhielt sie, weil sie weit vor der Blüte die kleinen braunen Samen durch einen lauten Knall davon schleudert. Gesammelt wird die Rinde im Frühjahr und die Blätter im Herbst. Die Dosierung findest du hier

Heilwirkung:

astringierend

After jucken

Venenleiden

Ekzemen

Neurodermitis

Wunden

wunde Babyhaut

Entzündungen

entzündete Mundschleimhaut

tockene Haut

Gebärmuttervorfall

Dammschnitt

Kopfschuppen

Krampfadern

Durchfall

Analfissuren

geschwollene Füsse

Gebärmutter Rückbildung

Zahnfleischentzündung

Rachenentzündung

Unreiner haut

Akne

Angewendet wird die Zaubernuss innerlich als Tee, äusserlich als Tinktur, Salbe, Gesichtswasser, Kompressen oder Bäder.

Das geliebte Gänseblümchen

Frühlingsbote Gänseblümchen

Eine wohl jedem bekannte Pflanze ist das Gänseblümchen (Bellis perennis) es wächst bevorzugt auf Wiesen, Parkanlagen und Gärten und gehört zur Gattung der Korbblütler. Schon im Mittelalter war die Heilwirkung bekannt und der französische König Ludwig IX trug es sogar im Wappen.
Die Anwendung erfolg innerlich als Tee, oder man gibt frische Blüten in den Salat. Äusserlich wird es als Tinktur, Umschlag, Waschung, Sitzbad oder Salbe verwendet. Die genaue Dosierung findet man in meinen Gänseblümchen-Rezepten.

Heilwirkung:

bei Wunden
blutreinigend
Stoffwechsel anregend
Akne
Hauterkrankungen
Hautausschlag
Husten
Erkältung
Nierensteinen
Verstopfung
Menstruationsbeschwerden
Weissfluß
Gicht
schmerzlinderd
blutstillend
krampflindern
Entzündungen der Genitalien
Geschwüre
Fettleibigkeit
Scheidenspülung
Blasenleiden
Darmentzündung
Frühjahrsmüdigkeit

Inhaltsstoffe:

Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Anthoxanthin, Flavonoide, Fumarsäure, Schleim,
Inulin